Am 28. Mai 2020 hat der Bundestag die Verlängerung der Lohnfortzahlung für Eltern in der Corona-Krise beschlossen. Dem Gesetzentwurf muss nun noch der Bundesrat zustimmen.

Viele Eltern stehen in der Corona-Krise vor großen organisatorischen und finanziellen Herausforderungen, denn geschlossene Kitas und Schulen und eine nur schrittweise, langsame Öffnung der Betreuungsangebote, hinderten und hindern noch zahlreiche Eltern daran, ihrer Arbeit nachzugehen. Um hier zu unterstützen, sollen Eltern eine Entschädigung für die so entstandenen Lohnausfälle bis zu 20 Wochen lang erhalten. Betroffen sind Eltern von Kindern bis 12 Jahren oder Kindern, die auf besondere Unterstützung angewiesen sind.

In einer Meldung auf der Internetseite der Bundesregierung vom 28. Mai 2020 heißt es erläuternd dazu: „Um die Eltern noch stärker zu unterstützen, wird der Anspruch auf Lohnfortzahlung nun verlängert, wenn Mütter und Väter ihre Kinder zuhause betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten gehen können. Die Dauer der Lohnfortzahlung soll von sechs auf bis zu zehn Wochen für jeden Sorgeberechtigten ausgeweitet werden.

Künftig besteht damit insgesamt ein Anspruch auf bis zu 20 Wochen Entgeltfortzahlung – jeweils 10 Wochen für Mütter und 10 Wochen für Väter. Für Alleinerziehende wird der Anspruch ebenfalls auf maximal 20 Wochen verlängert. Der Maximalzeitraum von 10 beziehungsweise 20 Wochen muss nicht an einem Stück in Anspruch genommen werden, sondern kann über mehrere Monate verteilt werden.“ (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/lohnfortzahlung-eltern-corona-1754306)

Die Voraussetzung für den Erhalt der Entschädigungsleistung sei, dass die Kinder nicht anders betreut werden konnten, sodass die Eltern die Betreuung übernehmen mussten. Ersetzt werden 67 Prozent des Verdienstausfalls, maximal 2016 Euro monatlich.



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